April 26 2016

Plan & Struktur für Kumen-Esh (2)

Heute wurde das Inhaltsverzeichnis von Kumen-Esh erweitert. In einer Tabelle habe ich mir zu jedem Kapitel neben PoV und Titel noch die auftauchenden Personen notiert, außerdem den Handlungsort, wichtige Infos/Entscheidungen und natürlich in zwei bis drei Stichpunktsätzen die Ereignisse innerhalb der Kapitel.
Weil ich Farben mag, habe ich – wo ich schon dabei war – auch die PoVs unterschiedlich eingefärbt.

Insgesamt führte das zu einigen erfreulichen/ärgerlichen Erkenntnissen, dem guten Gefühl, ein bisschen mehr Ordnung ins Chaos gebracht zu haben und einer – wenn schon nichts anderes, dann doch wenigstens bunten – Übersicht.

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April 25 2016

Plan & Struktur für Kumen-Esh

Ich bin kein Plan-Schreiber. Ich habe noch nie eine Geschichte geplottet, bevor ich sie geschrieben habe und die besten Ideen kommen mir während des Schreibens. Mein Bauchgefühl und meine Finger geben an, wo es langgeht, und mein Kopf darf sich mit den Problemen und Sackgassen herumschlagen, die sich vor mir auftun.
Bisher so gut, so lustig.
Kumen-Esh ist natürlich auch nicht vorgeplant. Es fing damit an, dass ich mich dazu bringen wollte, jeden Abend ein bisschen zu schreiben, egal in welcher Qualität. Deshalb gab es da am Anfang auch nicht mehr als Hitoro (damals so cool wie heute), Jannis (damals noch mit einem N), Yelena (damals noch hysterisch) und Nate (damals noch Alkoholiker), die sich auf einem Raumschiff mehr oder weniger höflich die Köppe einschlugen. Konnte ja keiner ahnen – ich am allerwenigsten! -, dass daraus tatsächlich ein vollständiger Roman wurde.

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April 25 2016

Alpha & Omega (Nachgedanken)

Vom Schreiben über erste und letzte Sätze habe ich Lust bekommen, mir anzusehen, was ich über die Jahre so an ersten und letzten Sätzen produziert habe. Halbwegs chronologisch aus meinen vollendeten Geschichten rauskopiert, ohne Garantie auf Vollständigkeit. (Ich habe schon ewig vor, meine Geschichtenordner mal neu zu sortieren, weil ich befürchte, dass irgendwann mal eine Geschichte in diesem Chaos untergeht.)

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April 24 2016

Alpha & Omega

Ich hasse es, Anfänge zu schreiben.

Nicht nur bei meinen Geschichten, sondern bei jedem Text, den ich schreibe. Der Anfang muss etwas Besonderes sein, so die allgemeine Überzeugung. Dieser Gedanke im Hinterkopf setzt mich unter Druck und manchmal suche ich tagelang nach dieser Besonderheit, nach dem einen ersten Satz, der dem Leser gar keine andere Wahl lässt, als weiterzulesen. (Was meistens damit endet, dass ich die Geschichte gar nicht erst anfange.)
Oder ich suche nach dem einen Satz, der meinen allerersten Beitrag in meinem allerersten Blog einleiten darf. Er soll spritzig sein, originell, interessant, lustig, tiefgründig, verheißungsvoll … Geworden ist er das nicht, aber damit kann ich leben. Denn ich denke mir:

Das Wichtigste an einem ersten Satz ist, dass du ihn schreibst.

Egal wie schwach er ist, führt er doch zu einem zweiten Satz, zu einem dritten und vierten, bis hin zum Ende. Womit wir bei meinem nächsten Problem wären.

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