April 23 2016

Was ist Kumen-Esh?

Ein Genlabor in Indien?

Nicht ganz.

Bei Kumen-Esh handelt es sich um mein erstes, großes Roman-Projekt, das ich tatsächlich zu Ende geschrieben habe (auch wenn es weit davon entfernt ist, beendet zu sein). Lustigerweise war ich immer eine Fantasy-Schreiberin: Kurzgeschichten, Romanideen, Welten – alles bevölkert von Schwertkämpfern, Magiern, Dieben und Assassinen. Ich habe etliche Fantasy-Romane begonnen, Figuren erschaffen, Welten und Völker, doch schließlich war es das als SpaceOpera/Horror-Survival ausgelegte Kumen-Esh, das mich lange genug begeistern konnte, um durchzuhalten.

Worum geht’s?

In einer Alternativ-/Parallel-Welt haben nicht nur Menschen ihren Heimatplaneten Erde verlassen, um das Milchstraßensystem zu besiedeln. Orks und Elfen streben ebenso nach Expansion und fordern ihren Platz an der Sonne. Dabei geht es nicht immer friedlich zu und zum Zeitpunkt der Geschichte herrscht ein instabiler Waffenstillstand zwischen den Merowinger Exorbital Nationen (MEN) und den von der Erde vertriebenen Aztec-Elfen.

Für Politik interessiert sich der orkische Ex-Soldat Hitoro Takahashi allerdings wenig. Er hat den Job auf dem Zollschiff Fafnir nur angenommen, um mit dem mageren Gehalt seine Familie auf der Erde zu versorgen. Reine Routine also, als sein Chef Jannis van Deelen die Überprüfung eines Personentransporters anordnet. An Bord der Risen treffen sie auf Yelena Ivanova und den Aztec-Piloten Nate Bishop, ein ungleiches Gespann, das mit seinem merkwürdigen Verhalten Jannis‘ Verdacht noch verstärkt.

Doch bevor er und Hitoro dahinter kommen können, was auf der Risen gespielt wird, werden die beiden Raumschiffe von Aztec angegriffen. Kurz darauf befindet sich die Reisegemeinschaft wider Willen in der unendlichen Leere des unerforschten Alls wieder. Nate, der als einziger den Rückweg kennt, ist bewusstlos, und weit und breit ist kein Zeichen von Zivilisation zu sehen.

Als zur allseitigen Überraschung eine Raumstation auf dem Radar der Risen auftaucht, scheint Rettung nah. Aber warum reagiert niemand auf das Notsignal? Warum liegt die gewaltige Station im Dunkeln? Und warum ist der Hangar wie ausgestorben?